Prostatakrebs

Prostatakrebs

(siehe auch Krebs)

 

Körperebene :  Prostata (Hüter an der Schwelle zur zweiten Lebenshälfte, Spermienversorgung), Geschlechtsorgane (Sexualität, Polarität, Fortpflanzung).

 

Symptomebene : Ähnliche. Erscheinung wie —> Prostatavergrößerung, weshalb diese Thematik hier mit einzubeziehen ist.   Aggressive Zerstörung der Vorsteherdrüse von innen heraus.   Entartung im Bereich des Versorgungssystems der männlichen Samen und von Gleitflüssigkeit für den Geschlechtsverkehr.   Wild und rücksichtslos wucherndes Wachstum der entarteten Prostatazellen unter dem Einfluss von männlichen Hormonen.    Auslöser: oft zersetzender, ekelhafter Konflikt im sexuellen Bereich; mit der männlichen Sexualität vorzeitig abgeschlossen haben; von der ureigenen Entwicklungslinie so weit abgekommen sein, dass der Körper den (vergessenen / verdrängten) Themen zum Durchbruch verhilft.    Geistig-seelisches Wachstum in diesem Themenfeld ist so blockiert, dass es sich auf aggressive, ungeordnete Weise verkörpert; der Krebs verwirklicht körperlich im Prostatabereich, was seelisch im entsprechenden Bewusstseinsbereich notwendig wäre.

Offensiv expandierendes Wachsen über die eigene eingefahrenen Rollenmuster hinaus.

 

Bearbeitung :   Die alten, (überlieferten Gewohnheiten und Traditionen, was den männlichen Anteil an der Fortpflanzung und Geschlechtlichkeit allgemein angeht, radikal in Frage stellen und ggf. rücksichtslos zerstören.    Sich im Bereich Männlichkeit, Fruchtbarkeit für die eigenen ausgefallenen Vorstellungen und kühnen Phantasien öffnen, sie mutig und frei gedeihen und expandieren lassen;

die eigenen kreativen Wachstumsimpulse sprießen lassen, dafür sorgen, dass die Dinge wie geschmiert laufen; der Prostata hier wieder zu ihrer zweiten Rolle als Produzentin von Gleitflüssigkeit für den Geschlechtsverkehr verhelfen.

Eine entwickeltere Sinnlichkeit und Sexualität fördern, die zu langen, wundervollen Liebesfesten führt.   Sich an frühe Träume und eigene Ziele, Wünsche und Vorstellungen von Erotik und Liebe erinnern, sie (wild) entschlossen (wieder)beleben und umsetzen; aus der Gewissheit, nichts mehr zu verlieren zu haben,

Mut zur eigenen Verwirklichung/ zum eigenen Weg schöpfen; dem Körper den Wachstumsimpuls abnehmen und ihn auf erlöstere Ebenen lenken !

( all die unter —> Krebs erwähnten Maßnahmen erwägen: da Krebs den ganzen Organismus betrifft, ihm auch auf der ganzen Linie begegnen.

 

Einlösung :  Mit alten, dem eigenen Wesen eigentlich fremden Vorstel­lungen im betroffenen Bereich der Fortpflanzung und Sexualität brechen, um für den eigenen (Lebens-)Weg und Lebenssinn aggressiv und offen(siv) zu kämpfen; sich Ausdruck im seelisch-spirituellen Bereich verschaffen, statt den Körper für sich sprechen zu lassen.

Die Notwendigkeit erkennen, vom körperlichen und damit (lebens)gefährlichen Niveau auf das herausfordernde, aber lebensrettende geistig-seelische Niveau zu wechseln und dort auf expansives Wachstum im betroffe­nen Bereich zu setzen.   Die grenzüberschreitende Liebe entdecken, sich über Fremdbestimmung und selbst- und fremdgeschaffene Normen hinwegsetzen und nur dem eigenen höchsten Gesetz verpflichtet leben und sich ausdrücken.

Prostatavergrößerung   (Prostatahypertrophie)

 

Körperebene : Prostata (Hüter an der Schwelle zur zweiten Lebenshälfte, Spermienversorgung), Geschlechtsorgane (Sexualität, Polarität, Fortpflanzung).

 

Symptomebene :  Lebensmitte-Krise, die zur Umkehr und zum Loslassen mahnt: männliche Ausstrahlung verliert an Kraft, wird zu kläglichem Rinnsal; nicht los-lassen können: durch dauernden Loslassdrang zu entsprechendem Üben (auf dem Abort) gezwungen und dadurch am Leben gehindert.   An Abwasserstau leiden: nicht mehr alles losbekommen (Restharnbildung) und dadurch belastet sein; Angst vor dem Alterwerden, dem Loslassen und Übergeben.

Sich unter Druck setzen (besonders seelisch, sexuell usw.).   Den Fluss der seelischen Energie behindern; Altes, Überlebtes nicht mehr angemessen loslassen können; »wachsender Protest« der Prostata gegen ihre Missachtung während eines langen Lebens.

Die eigentliche Aufgabe der Prostata -die Produktion von Flüssigkeit, damit beim Geschlechtsverkehr alles gut rutscht – wird von den betroffenen Männern kaum abgerufen; die geschlechtlichen Aktivitäten dauern oft zu kurz, um die Gleitmittelproduktion der Prostata überhaupt anspringen zu lassen;

Hintergrund: häufig Männer, die mit ihrer Stellung unzufrieden sind, keine Achtung mehr genießen und in der Konsequenz auch keine Selbstachtung besitzen, weil sie nie zu ihrer unbewusst gespürten wahren Größe gefunden haben.   Den eigenen unbewussten Ansprüchen an sich selbst nicht gerecht geworden sein, da man nie über sich selbst hinauswachsen konnte und so auch keine Einstellung mehr zur Sexualität fand (wer sich selbst nicht liebenswert findet, bleibt natürlich ein schlechter Liebhaber); stattdessen wächst dann die Prostata über sich hinaus.

 

Bearbeitung :   Annäherung an den eigenen weiblichen Pol; Umkehr im Lebensmandala; Rücknahme männlicher Größenfantasien;  sich freiwillig mit dem Loslassen beschäftigen und entsprechende Übungen ins Leben integrieren.

Was im sexuellen Bereich offengeblieben ist, bewusst und mit Hingabe leben; eine Erotik lieben und leben lernen, die den Kontakt zur eigenen weiblichen Seite einschließt; die körperliche Seite der Liebe wie geschmiert ablaufen lassen.

Bilanz machen am Umkehrpunkt des Lebens in den Wechseljahren: Sind die Forderungen des Hinweges, die Vorbereitungen für den Rückweg erfüllt?

Neue, bewusste Männlichkeit integrieren (Vertrauen auf die jugendlich-vitale Männlichkeit des Hinweges reicht nicht mehr).

 

Einlosung :   Anerkennung und Be­arbeitung des Themas Polarität.   Loslassen, was für den Heimweg der Seele überflüssig ist; das Alter und die Erfahrung genießen und geistig-seelisch über sich hinauswachsen.

 

 

 

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