Die Blume des Lebens Lebensblume

Autor: Drunvalo Melchizedek
erschienen: 01.09.1999
herausgeber: Elraanis

Uraltes Geheimnis um die Blume des Lebens

Vor etwas weniger als 13.000 Jahren geschah in der Geschichte unseres Planeten etwas höchst Dramatisches, auf das wir hier ziemlich detailliert eingehen werden, weil das, was da in der Vergangenheit geschah, sämtliche Aspekte unseres heutigen Lebens beeinflußt.
Alles, was wir in unserem Alltag erfahren, einschließlich der Technik, die wir uns zunutze machen, der ausbrechenden Kriege, der Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen und sogar die Art und Weise, wie wir unser Leben wahrnehmen, ist ein unmittelbares Ergebnis einer bestimmten Abfolge von Ereignissen gegen Ende der Zeit von Atlantis. Die Konsequenzen dieser lange zurückliegenden Begebenheiten haben unsere Art zu leben und die Wirklichkeit
zu interpretieren völlig verändert. Alles ist miteinander verbunden! Es gibt nur eine Wirklichkeit und einen Gott, aber es gibt viele, viele Arten, wie sich die eine Wirklichkeit interpretieren läßt, ja man kann sogar sagen, daß die Wege, die uns zur Interpretation der Wirklichkeit offenstehen, gegen Unendlich
gehen. Es gibt bestimmte Wirklichkeiten, auf die sich viele Menschen geeinigt haben und diese Wirklichkeiten nennt man Bewußtseinsebenen. Aus Gründen, auf die wir noch eingehen werden, gibt es ganz bestimmte Wirklichkeiten, auf die eine außerordentlich große Zahl von Menschen ihr Augenmerk richtet und zu diesen gehören auch die Wirklichkeiten, die du und ich jetzt in diesem Augenblick erfahren.

Die Blume des Lebens Lebensblume

Es gab einmal eine Zeit auf der Erde, da existierten wir auf einer sehr hohen Bewußtseinsebene, die alles, was wir uns nun auch nur vorstellen können, weit überstieg. Wir sind sogar kaum imstande, uns vorzustellen, wo wir einmal waren, denn wer wir damals waren, steht in so gar keinem Zusammenhang mehr damit, wer wir jetzt sind. Durch die ganz bestimmten Ereignisse, die in der Zeit vor 16.000 bis 13.000 Jahren stattfanden, stürzte die Menschheit von einem sehr hohen Punkt ihrer Entwicklung durch viele Dimensionen und Obertöne von immer mehr zunehmender Dichte hinab, bis wir diesen Ort erreichten, den wir die dritte Dimension auf dem Planeten Erde nennen: die moderne Welt. Bei unserem Sturz – und es war eine Art Sturz – befanden wir uns in einer unkontrollierten Bewußtseinsspirale, die sich durch die Dimensionen des Bewußtseins abwärts bewegte. Wir hatten nicht mehr die Kontrolle und es hatte eine Menge davon, durch das All zu fallen. Als wir in der dritten Dimension angelangten, fanden ganz bestimmte Veränderungen statt, sowohl physiologisch wie auch im Hinblick darauf, wie wir in der Wirklichkeit funktionierten. Die wichtigste Veränderung bestand darin, wie wir den Prana, ein indisches Wort für die Lebenskraft – Energie dieses Universums, atmeten. Prana ist für unser Überleben entscheidender als Luft, Wasser, Nahrung und jede sonstige Substanz und die Art und Weise, wie wir diese Energie in unseren Körper aufnehmen, hat einen radikalen Einfluß darauf, wie wir die Wirklichkeit wahrnehmen. In den Tagen von Atlantis und davor stand die Weise, wie wir Prana atmeten, in direktem Zusammenhang mit den elektromagnetischen Energiefeldern um unseren Körper. Alle Energieformen in unseren energetischen Feldern sind geometrisch und das, womit wir arbeiten werden, ist ein sternförmiges Tetrahedron, das auf zwei ineinander verschachtelten Tetrahedra besteht (sh. Abb. rechts). Man kann es sich auch als dreidimensionalen
Davidsstern denken. Die Spitze des nach oben zeigenden Tetrahedrons endet eine Handlänge weit über unserem Kopf und die Spitze des nach unten zeigenden Tetrahedrons endet eine Handlänge weit unter den Füßen. Eine Verbindungsröhre verläuft durch die zentralen Energiezentren des Körpers, die Chakren, von der oberen Spitze zum unteren Punkt.

Diese Röhre hat, für deinen Körper betrachtet, genau den Durchmesser des Kreises, der entsteht, wenn du mit deinem längsten Finger und deinem Daumen einen Kreis bildest. Sie sieht aus wie eine fluoreszierende Glasröhre, nur daß sie an den Enden eine kristalline Struktur aufweist, die in die beiden Spitzen des sternförmigen Tetrahedrons passen.Vor dem Untergang von Atlantis brachten wir in dieser Röhre gleichzeitig aufwärts und abwärts und die beiden Pranaströme begegneten sich in einem unserer Chakren. Wie und wo die Pranaströme aufeinandertreffen, das war immer ein wichtiger Aspekt dieser uralten Wissenschaft, die heute noch im ganzen Universum studiert wird.

Ein weiterer zentraler Punkt im menschlichen Körper ist die Zirbeldrüse, die sich annähernd in der Mitte des Kopfes befindet und in Sachen Bewußtsein ein immens wichtiger Faktor ist. Diese Drüse ist von ihrer ursprünglichen Größe, vergleichbar mit der eines Tischtennisballs, zu seiner gegenwärtigen Größe degeneriert, die der einer Trockenerbse entspricht, weil wir vor langer Zeit vergessen haben, wie wir sie nutzen können – und was man nicht mehr
gebraucht, das verliert sich. Die pranische Energie floß ehemals durch das Zentrum der Zirbeldrüse. Diese Drüse siehtlaut Jacob Liebermann, Autor von , wie ein Auge aus und in mancher Hinsicht ist sie auchbuchstäblich ein Augapfel. Sie ist rund und hat im einen Abschnitt eine Öffnung; in dieserÖffnung befindet sich eine Linse, mit deren Hilfe sich Licht bündeln läßt. Sie ist hohl und im Innern mit Farbrezeptoren ausgestattet. Ihr primäres Gesichtsfeld – wenngleich das nicht wissenschaftlich nachgewiesen ist – ist aufwärts, in Richtung Himmel. Genauso wie unsere Augen abweichend von der Richtung, in die sie sehen, bis zu 90 Grad seitwärts blicken können, so kann auch die Zirbeldrüse 90 Grad von ihrer festgelegten Richtung zur Seite „sehen“. Ebenso wie wir nicht hinten aus unserem Kopf herausblicken können, kann die Zirbeldrüse nicht in Richtung Erde hinunterschauen.

In der Zirbeldrüse – selbst in ihrer geschrumpften Größe – findet sich die gesamte heilige Geometrie und das

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genaue Verständnis, wie die Wirklichkeit geschaffen wurde. Alles das ist da, in jedem einzelnen Menschen. Doch dieses Verständnis ist uns nun nicht zugänglich, da wir während des Absturzes unsere Erinnerung daran verloren haben und ohne unsere Erinnerung begannen wir, anders zu atmen. Statt Prana durch die Zirbeldrüse aufzunehmen und in der Röhre in unserer Körpermitte auf und ab zirkulieren zu lassen, begannen wir ihn durch Mund und Nase einzuatmen. Das bewirkte, daß der Prana an der Zirbeldrüse vorbeigeführt wurde, wodurch wir alles vollkommen anders sahen, mittels einer anderen Auslegung (das Bewußtsein von Gut und Böse oder Polaritätsbewußtsein genannt) der Einen Wirklichkeit. Das Ergebnis dieses Polaritätsbewußtseins bringt uns dazu, zu denken, wir seien in einem Körper und schauten nach draussen, irgendwie getrennt von dem, was „da draußen“ ist. Das ist pure Illusion. Es fühlt sich real an und doch ist an dieser Wahrnehmung kein Körnchen Wahrheit.

Es ist nur die Sicht der Wirklichkeit, die von diesem Zustand nach unserem Sturz herrührt. Es verhält sich zum Beispiel nicht so, daß mit irgend etwas, was geschieht, etwas nicht in Ordnung ist, denn Gott hat die Schöpfung unter Kontrolle. Doch von einem bestimmten Gesichtspunkt aus betrachtet, einer Sicht der Polarität, hätte es, wenn wir uns den Planeten und seine Entwicklung so ansehen, besser nicht passieren sollen, daß wir dort hinuntergestürzt sind. Im Rahmen einer normalen Entwicklungskurve sollten wir nicht hier sein. Uns ist etwas widerfahren, was nicht hätte passieren sollen. Wir haben eine Mutation durchlebt – einen Chromosomenbruch, könnte man sagen. Von daher besteht für die Erde
seit fast 13.000 Jahren Alarmstufe rot und viele Wesen und Bewußtseinsebenen haben gemeinsam daran gearbeitet, einen Weg zu finden, uns wieder auf den Weg (zu der DNA) zu führen, auf dem wir uns zuvor befanden.
Der Effekt dieses „versehentlichen“ Niedergangs des Bewußtseins und der darauf folgenden Bemühungen, uns wieder in die richtige Bahn zu lenken, ist etwas wirklich Gutes – etwas Unerwartetes, etwas Erstaunliches, das sich daraus ergab. Wesen, von überallher aus dem Universum, die uns bei diesem Problem behilflich zu sein suchten, haben diverse Experimente an uns in die Wege geleitet, in dem Bemühen, uns zu unterstützen. Bei manchen war es rechtens und manche hatten dazu gar keine Lizenz. Und da ist ein bestimmtes Experiment, das zu einem Szenario führt, von dem sich niemand, wo auch
immer, je hätte träumen lassen, daß es Wirklichkeit würde, bis auf eine Person in einer einzigen, ganz bestimmten Kultur aus einer lange zurückliegenden Vergangenheit.

Die Mer – Ka – Bah
Da ist noch ein weiterer zentraler Faktor, auf den wir uns in dieser Geschichte konzentrieren werden.

Die Blume des Lebens Lebensblume
Vor 13.000 Jahren nahmen wir an uns bewußt etwas wahr, daß wir seit damals vollkommen vergessen haben: Die geometrischen Energiefelder um unseren Körper kann man auf eine bestimmte Weise aktivieren, die ebenfalls mit unserem Atem zusammenhängen. Diese Felder pflegten sich ehemals annähernd mit Lichtgeschwindigkeit
um unseren Körper zu drehen. Nach dem Sturz jedoch, verlangsamten sie sich und hörten schließlich auf, sich zu drehen. Wird dieses Feld reaktiviert und beginnt, sich wieder zu drehen, so wird es Mer – Ka – Ba genannt und sein Nutzen in dieser Wirklichkeit ist unvergleichlich. Es verleiht uns ein erweitertes Bewußtsein dessen, wer wir sind, bringt uns mit höheren Bewußtseinsebenen in Verbindung und stellt die Erinnerung an die unendlichen Möglichkeiten unseres Seins wieder her.
Eine gesunde sich drehende Mer – Ka – Ba hat einen Durchmesser von fünfzig bis sechzig Fuß, je nach Körpergröße. Die Drehbewegung einer wirbelnden Mer – Ka – Ba kann man mit Hilfe der entsprechenden Instrumente auf einem Computermonitor sichtbar machen und von ihrem Aussehen her gleicht sie der infraroten Wärmehülle der Galaxie – die gleiche Grundform wie die überlieferte fliegende Untertasse. Das Wort Mer – Ka – Ba setzt sich aus drei kleineren Worten zusammen, Mer, Ka und Ba, die so wie wir sie gebrauchen, aus dem Altägyptischen kommen. In anderen Kulturen findet man sie auch als Merkabah, Merkabah und Merkavah. Es gibt verschiedene Aussprachen dafür. Im allgemeinen wird jedoch das Wort so ausgesprochen, als wären die drei Silben voneinander getrennt, mit der gleichen Betonung auf einer jeden. Mer meint eine ganz bestimmte Art von Licht, das man in Ägypten nur zur Zeit der achtzehnten Dynastie verstand. Man sah es als zwei gegeneinander rotierende Lichtfelder, die sich im gleichen Raum drehten und von bestimmten Atemmustern erzeugt werden. Ka bezeichnet den individuellen Geist, und Ba die Interpretation, die der Geist von seiner ganz bestimmten Wirklichkeit hat. In unserer Wirklichkeit, definiert sich Ba gewöhnlich als der Körper oder die physische Wirklichkeit. In anderen Wirklichkeiten, wo der Geist keinen Körper hat, meint es die Vorstellungen oder Interpretationen von Wirklichkeit, die der Geist mitbringt.

Die Mer – Ka – Ba ist also ein gegenläufig rotierendes Lichtfeld, das Geist und Körper gleichermaßen beeinflußt. Sie ist ein Fahrzeug, das Geist und Körper (oder die eigene Interpretation der Wirklichkeit) von einer Welt oder Dimension in eine andere befördern kann. De facto ist die Mer – Ka – Ba viel mehr als das, da sie Wirklichkeiten erschaffen wie auch sich durch Wirklichkeiten hindurchbewegen kann. Für unsere Zwecke hier werden wir
uns jedoch hauptsächlich auf ihren Aspekt als interdimensionales Fahrzeug konzentrieren (im Hebräischen bedeutet Mer – Ka – Vah Kutsche), das uns dabei helfen wird, zu unserem ursprünglichen höheren Bewußtseinszustand zurückzukehren.

Die Rückkehr zu unserem Ausgangszustand

Die Blume des Lebens Lebensblume

Drunvalo Melchizedek: Blume des Lebens.

Um es ganz klar zu sagen: die Rückkehr zu unserem ursprünglichen Zustand ist ein natürlicher Prozeß, der sich einfach oder schwierig gestalten kann, je nach unseren Überzeugungsmustern. Sich schlichtweg nur mit den technischen Beziehungen der Mer -Ka – Ba zu befassen, wie etwa unser Atemmuster zu korrigieren oder zum Beispiel geistig die unendlichen Verbindungen zu allen Lebensmuster zu erkennen, reicht nicht aus. Da ist zumindest noch ein weiterer Faktor, der noch wichtiger ist als die Mer – Ka – Ba als solche, nämlich das Verstehen, Erkennen und Leben der göttlichen Liebe. Denn diese göttliche Liebe, manchmal auch bedingungslose Liebe genannt, ist der hauptsächliche Faktor, der es der Mer-Ka-Ba ermöglicht, ein lebendiges Lichtfeld zu werden. Ohne göttliche Liebe ist die Mer – Ka – Ba nur eine Maschine und diese Maschine wird ihre Grenzen haben, die es dem Geist, der sie geschaffen hat, nie erlauben, nach Hause zurückzukehren und die höchsten Bewußtseinsebenen zu erreichen – den Ort, wo es keine verschiedenen Ebenen gibt.
Wir müssen bedingungslose Liebe erfahren und zum Ausdruck bringen, um über eine bestimmte Dimension hinauszugelangen, und die Welt ist eiligen Schritts zu diesem höheren Ort unterwegs. Wir haben die Richtung eingeschlagen, uns von einem Ort des Separatismus fortzubewegen, wo wir uns als in unserem Körper und nach draußen blickend sehen. Diese Sichtweise wird bald verschwunden sein, um von einer anderen Sicht der
Wirklichkeit abgelöst zu werden, bei der wir das Empfinden und Wissen der absoluten Einheit mit allem Leben haben werden; und dieses Empfinden wird mehr und mehr wachsen, während wir damit fortfahren, uns auf unserer Reise nach Hause durch die einzelnen Ebenen aufwärts zu bewegen.
Später werden wir auf bestimmte Wege eingehen, das Herz zu öffnen – mitfühlende, bedingungslose Liebe zu entzünden, damit du eine unmittelbare Erfahrung durchleben kannst. Wenn du das einfach geschehen lassen kannst, entdeckst du vielleicht Dinge an dir selbst, von denen du vorher gar nichts gewußt hast. aus der deutschen Erstausgabe des Buches von:

Es erschien im KOHA Verlag.
ISBN 3-929512-57-2
Hardcover,

Herzlichen Dank,

Robert Klaushofer

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